...bin jetzt in Ecuador und das tolle ist: Miriam auch!
Die meisten kennen die Geschichte schon, aber sie ist einfach zu gut um sie an dieser Stelle nicht zu erwaehnen. Miriam ist aus Heidelberg und ich hab sie in Neuseeland kennengelernt als sie gerade ihre Weltreise gemacht hat. Auf jeden Fall kamen mir da erste Gedanken ihr nachzueifern und wir beschlossen, dass sie mich besuchen muss, sollte ich tatsaechlich mal losziehen um die Welt zu erkunden. Gesagt getan, und so reisen wir jetzt ueber fuenf Wochen in Ecuador zusammen.
Allerdings musste ich drei mal ein Flugzeug besteigen bis ich in diesem Land ankommen durfte und bei einem Zwischenstopp in Costa Rica dachte ich kurzzeitig ich waere in die falsche Richtung geflogen. So viel englischsprachige Menschen und Fastfoodketten auf einem Fleck haben mich ein wenig ueberfordert.
Guayaquil war dann zwar nicht so dreckig und beaengstigend wie befuerchtet, aber doch schon ein krasser Gegensatz dazu.
Um uns auf den neuesten Stand zu bringen brauchten Miriam und ich eh die naechsten Stunden und so haben wir es ins zwei Tagen immer nur kurz aus dem Hostal geschafft.
Aber wir haben die Galapagos Inseln gebucht und ich freu mich schon jetzt, dass wir als letzte gemeinsame Reisehandlung vier Tage auf einem Segelschiff verbringen werden um dann noch eine Woche dort Urlaub zu machen. Was fuer ein Finale!
Ecuador hat allerdins so viel zu bieten, dass wir in der ersten Woche schon sehr viel erlebt haben. So reisen wir gerade an der Kueste entlang und haben gestern auf einer Whalewatchingtour unzaehlige Buckelwale gesehen die sich hier gerade ihre Paarungszeit verbringen und tolle Kunststuecke im Wasser vorfuehren.
Ich glaube jeder kann sich vorstellen wie beeindruckend das ist!
Ueberraschender Weise brauchte auch die anschliessende Tour auf einer kleinen Insel mit tollster Vogelkunde sich nicht vor den Riesensaeugern zu verstecken.
Wir haben tausende riesige Voegel zu sehen bekommen, darunter Geier, Fregattvoegel, Boobies (die mit den blauen Fuessen) und Pelikane.
Am Ende des Tages stellte sich mir allerdings die Frage welcher Storch mich eigentlich damals an der Nordsee ausgesetzt hatte. Ich mag nicht sonderlich gerne Fisch (obwohl der hier traumhaft schmeckt) und ich habe Angst auf dem Wasser bzw. werde seekrank sobald ich mich, wie auch immer, in der wogenden See bewege.
Somit war die Rueckfahrt fuer mich in diesem Boot das sich durch die ungewoehnlich hohen Wellen gekaempft hat eine Erfahrung auf die ich gut haette verzichten koennen.
Unter dem Gelaechter der anderen Passagiere (die aus mir unverstaendlichen Gruenden nicht um ihr Leben gebangt haben) bin ich dazu ueber gegangen mit geschlossenen Augen an der Bordwand zu kauern, Miriam ins Bein zu kneifen und leise Kuddel-Daddel-Du zu summen (tut mir leid, das ist ein Insider, aber die betreffenden Personen wissen hoffentlich was ich meine).
Auf jeden Fall kann ich wohl schon sagen, dass mich Ecuador auf Anhieb sehr begeistert und ich mir recht sicher bin, dass wir hier eine sehr gute Zeit haben werden.
Freitag, 1. August 2008
Und es geht weiter...
Labels:
Ecuador
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1 Kommentar:
Liebste Anja.
Mit Freude lesen wir dass es Dir gut geht. Wir hoffen Deine Aufregende Reise geht sicher und erlebnisreich weiter.
Liebe Grüße aus dem schönen Hamburg.
Gesche und Svene
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