Montag, 16. März 2009

Ich bin die Nr. 10 und schwimme mit den Barracudas

Es gibt einige Sachen die mir waehrend meiner Reise bevor standen und der Tauchkurs war auf jeden Fall unter den Top 5.
Monate vorher ist es leicht gesagt, dass man natuerlich gerne einen Tauchurlaub machen moechte und ich wuerde einfach schnell meinen Open Water Schein machen und dann ein wenig spaeter mit den anderen zusammen tauchen.
Umso naeher der Termin allerdings rueckte umso intensiver hab ich mich mit dem Gedanken versucht anzufreunden, dass es vielleicht nichts fuer mich ist, ich Panik kriegen koennte Unterwasser und dass es ja auch schoen ist zu schnorcheln. Man hat dann zumindest die Bootsfahrten und die Zeit zwischen den Tauchgaengen zusammen.
Da hatte ich aber die Rechnung ohne meine Herkunft gemacht. Und ich bin doch eine Nordseekrabbe!
Als haette ich mein Leben lang unter Wasser geatmet hab ich mich in den Untiefen (bis zu 25 Meter) bewegt wie eine Meerjungfrau. Na gut, fast!
Ehrlich gesagt hatte ich beim dritten Tauchgang das dringende Beduerfnis meinen Kopf ueber Wasser zu bringen und richtigen Sauerstoff zu atmen. Da hatte mein Lehrer allerdings was dagegen und hat mich runter gezogen. Ist ja auch nicht so gesund so schnell aufzutauchen und waehrend ich ueberlegt hab wie ich ihn schnellst moeglich von meinen Flossen kriege, hatte ich mich auch schon wieder eingekriegt.
Allerdings hat die Umgebung es einem auch sehr leicht gemacht denn es gab so viel zu sehen.
Als Highlight wuerde ich wohl das schwimmen mit und inmitten einer riesen grossen Barracuda Schule nennen.
Sipadan ist oder war zumindest eine der schoensten Tauchgebiete der Welt und fuer mich als blutiger Anfaenger natuerlich sehr ueberwaeltigend. Zudem hatten wir eine sehr passende Unterkunft auf einer alten Oelplattform inklusive Service eines 5 Sterne Hotels (http://www.seaventuresdive.com/). Ein gelungener Auftakt meiner Tauchkarriere auch wenn ich befuerchte, dass es schwer wird das zu toppen. Da kann die Nordsee leider einpacken.

Kaum durchgeatmet, schon finden wir uns in Kuala Lumpur wieder. Wuselig, stinkig, laut und dreckig. Aber im positiven Sinne...na gut, die Ratte im Hostelflur haette nicht sein muessen, aber es gibt viel zu sehen!
Und wenn man eine Aufheiterung braucht liest man sich einfach ein paar Schilder durch. Hier wird alles eingemalayischt. Taxi wird zu Teksi, Express zu ekspres und Counter Kaunter.
Herrlich!

Und hier die ersten Tage Asien in Bildern: http://www.flickr.com/photos/14669014@N03/

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