Also gruen war es in Argentinien, allerdings wurden alle anderen Vorfreuden bis jetzt noch nicht so richtig bestaetigt.
Natuerlich ist der Einstand auch nicht ideal wenn man gleich an der Grenze nach Strich und Faden uebers Ohr gehauen wird. Dabei dachte ich sie haetten es vielleicht nicht noetig. Jedoch hab ich hier mehr Armut gesehen als in irgend einem anderen Land.
Die Gesamtbevoelkerung ist recht wohlhabend, aber dafuer fallen auch umso mehr Familien hinten runter und haben einfach gar nichts. Nirgendwo vorher ist es mir passiert, dass Kinder von Tisch zu Tisch gehen und die Essensreste in einer grossen Tuete sammeln.
Auch ist mir noch nie Falschgeld untergekommen obwohl das in Peru wohl sehr haeufig vorkommt. Nur hier in Argentinien meinte ein sehr unfreundlicher Taxifahrer morgens um sechs nach einer Nachtbusfahrt, dass er unter sein Wechselgeld eine selbstgemachte Bluete mischen koennte.
Und um jetzt zu guter letzt noch einen riesigen Kamm zu nehmen und alle Argentinier drueber zu scheren: Der Argentinier an sich ist arrogant!
Ok, sie haben ein schoenes Land, das Wetter ist gut und die Frauen haben sehr grosse Brueste (ob wohl was dran ist an der hohen Rate an Schoenheitsoperationen??), aber das ist doch kein Grund gleich so zickig zu sein.
Es tut mir leid fuer alle Argentinien Fans und natuerlich fuer den Argentinier, aber ich bin natuerlich weiterhin offen und lasse mich gerne vom Gegenteil ueberzeugen.
Und man darf ja auch nicht ausser Acht lassen, dass die Ausnahmen die natuerlich auch hier die Regel bestaetigen umso erfreulicher sind.
Jetzt gibt es auf jeden Fall gerade eine kleine Auszeit in Uruguay in einem kleinen Fischerdorf an der See. Wir hatten bereits unsere Strandtuecher gebuegelt, gestaerkt und waren bereit ein paar Tage faul am Strand zu verbringen.
Leider erinnert das Wetter gerade doch eher an Dithmarscher Gefilde und so kann man mit Regenjacke und Gummistiefeln der Steifen Brise trotzen.
Ach so und ich war Paragliden. Na gut, ich koennte behaupten ich war Paragliden. Ich hatte naemlich schon saemtliches Geschirr an, war an meinen Piloten gekettet und der Schirm hat nur drauf gewartet vom Wind erfasst zu werden. Es gibt auch Beweisfotos...
Damit endet die Geschichte leider, denn der Wind frischte auf und das Fliegen waere zu gefaehrlich gewesen.
Sonntag, 30. November 2008
Heimatgefuehle in Uruguay
Labels:
Argentinien,
Uruguay
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