Mittwoch, 16. Juli 2008

Und ich habs doch getan...

Wir haben in Erfahrung gebracht, dass es einen Strand in Puerto Escondido gibt an dem die Wellen eher unseren Anforderungen entsprachen und so wurde prompt eine Surfstunde organisiert die wir 15 Minuten spaeter antreten konnten.
Die Spontanentscheidung liess mich sogar meine Angst vor Wellen vergessen und so lag ich kurze Zeit spaeter auf einem Surfbrett in den Wogen der Mexikanischen Pazifikkueste.

Und ich muss sagen ich war sehr ueberrascht davon wie schnell man einen ersten Einblick bekommt.
Nicht, dass ich stundenlang ueber die Wellen geritten waere wie ein Profi, aber ich hab die Kraft des Wassers unter dem Brett gespuert und das ist schon ziemlich beeindruckend.
Da ich es beim ersten mal nur auf die Knie geschafft habe hat mich dann doch etwas spaeter noch mal der Ehrgeiz gepackt und mir eine zweite Stunde beschert.
Diesmal hab ich es auf die Fuesse geschafft und Wellen bis zum Strand nehmen koennen (mir fehlt leider noch ein wenig der Fachjargon...)!
Zwei mal....danach war es mit meiner Kraft leider schon vorbei.
Warum sieht eigentlich so viel immer so einfach aus und ist dann am Ende doch so schwer...

Ich weiss es ist aus der Heimat schwer nachzuvollziehen und ich hatte ueberlegt es euch zu ersparen, aber ich muss schon sagen, dass ich gerade mal ein paar Tage ohne schwuele Hitze und Strand auskommen koennte. Alles ist sandig und muffig.
Hinzu kommt, dass ich in dem Hippieort Zipolite gelandet bin und meine Unterkunft dem Backpacker Dasein froent wie nur was. Fliessend Wasser Fehlanzeige, dafuer gibt es einen Verschlag aus Palmenblaettern im Garten mit einer Regentonne.
Morgen oder Uebermorgen gehts weiter nach San Cristobal.

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