Zum ersten Stichwort hab ich eigentlich nur entfernt was zu schreiben. Genau genommen handelt es sich bei der kleinen Anekdote auch ein wenig um die illegale Raubkopiererei in Suedamerika. Da eine gebrannte DVD naemlich weniger als einen Euro kostet (und ich sowieso noch nirgendwo die Moeglichkeit entdeckt habe Originale zu kaufen), gibt es in diesem 700.000 Mann Staedtchen kein Kino, da das um einiges teurer waere als sich den Film zu kaufen.
Allerdings wohnt man hier ueberwiegend bis zur Hochzeit bei der Familie und es gibt somit keine Moeglichkeit eine aufkeimende Liebe mit einem Kinobesuch zu festigen.
Es gibt aber eine Alternative die aus einem Raum so gross wie einer Besenkammer besteht, einem ollen Sofa und einem Fernseher nebst DVD-Player. Das ganze laesst sich dann recht guenstig mieten. Maximal natuerlich fuer zwei Personen.
Bei dem Thema Drogen moechte ich eigentlich nur ganz kurz erwaehnen, dass ich mich noch nie an einem Ort befunden habe an dem so wenig geraucht wurde.
Ungefaehr nach einer Woche ist mir aufgefallen, dass ich noch nie eine Person hab rauchen sehen. In Bars und Discotheken wird dann zwar einiges nachgeholt, aber wuerde man diese Plaetze meiden so wuerde man nicht mal wissen, dass es Zigaretten gibt.
Cumbia - "Cumbia wird im 4/4-Takt gespielt bei mittlerem Tempo (80-110 bpm), während - anders als bei der Salsa - die Grundschläge auf der 1 und der 3 deutlich markiert werden, oft mit Hilfe einer Marschtrommel".
Meine Beschreibung wuerde allerdings eher so lauten: Lateinamerikanische Klaenge ausgefuehrt von einer lustigen Truppe bei deren Texten es allerdings immer um tragische Liebesgeschichten geht. Eigentlich ganz nett anzuhoeren...waeren da nicht die Transportmittel, Geschaefte und Radiostationen die einen mit dieser Musik regelrecht penetrieren.
Da sich das populaere Repertoire auf eine handvoll Musikstuecke beschraenkt, kann man doch recht schnell eine Ueberdosis bekommen. Anscheinend geht das jedoch nur mir so denn jegliche Altersgruppen froehnen den Cumbia Klaengen wann immer sie Gelegenheit dazu finden.
Auch ich als grosser Musikfreund wollte mir natuerlich das gestrige 1. Internationale Cumbia Festival nicht entgehen lassen. Als ich allerdings nach fuenf Stunden (es war mittlerweile zwei Uhr Nachts an einem Montag) gefuehlte 5cm Bein in den Bauch gestanden hatte musste ich aufgeben. Man muss aber auch dazu sagen, dass es sehr viele unterschiedliche Gruppen waren die sich allerdings alle an ein und dem selben Pool von Titeln bedient haben der wie oben erwaehnt aus einer Handvoll besteht. Ich habe das Prinzip noch nicht ganz verstanden, aber ich werde auf jeden Fall eine Kostprobe (Raubkopie versteht sich) mit nach Hause bringen.
Und in der Zwischenzeit gibt es die ersten Fotos aus Peru unter: http://www.flickr.com/photos/14669014@N03/sets/72157607456087488/detail/
Mittwoch, 24. September 2008
Sex, Drugs & Cumbia
Labels:
Peru
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